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Podcastfolge

Fritz B. Simon – Universität Witten/Herdecke

Folge 22 / 12. April 2020

Die heutige Ausgabe des Podcasts ist eine neuerliche Special Edition. Üblicherweise sprechen wir an dieser Stelle mit Kulturmanagerinnen und Kulturmanagern darüber, wie sie ganz unmittelbar erleben, was beispielsweise die Schließung für ein Museum, die Absage für ein Festival bedeutet. Aber ab und an hilft der Blick von außen. Vor einer Woche hatten wir Dirk Baecker zu Gast, der als Soziologe eine erste Analyse gewagt hat, was die aktuelle Situation für die Kultur und die Gesellschaft auch perspektivisch bedeuten könnte. Heute sprechen wir mit Fritz B. Simon, der als Professor für Führung und Organisation und einer der wichtigsten Protagonisten der Systemischen Organisationsberatung in Deutschland darüber berichten wird, wie Organisationen mit der aktuellen Ausnahmesituation umgehen können, wie Kreativität ermöglicht oder auch verhindert wird und welche Rolle aktuell den Führungskräften zukommt, die ihre Mitarbeitenden nur noch über Zoom und Telefon sprechen können.

Kapitel
  • 0:06 Begrüßung und Vorstellung von Fritz B. Simon
  • 3:02 Wie geht’s: Kloster für zu Hause
  • 4:45 Das Ende des Marktfundamentalismus
  • 8:55 Populismus, Matthäus-Effekt und Vertrauensübung
  • 11:01 Organisationen als Kommunikation im Homeoffice
  • 14:27 Kreativität, Hierarchie und der Operationstisch
  • 17:22 Was Intendant:innen jetzt tun sollten
  • 19:45 Freiheit verordnen und die paradoxe Überraschung
  • 22:50 Kunst ohne gemeinsamen Raum und ohne Körper
  • 26:28 Wunderfrage: was nach Corona bleibt
  • 29:11 Ethnologen statt Missionare
  • 31:50 Inspiration: ein Blog zum eigenen Buch
Shownotes

Im Gespräch mit Martin Zierold

Fritz B. Simon ist vieles: Psychiater, Systemischer Therapeut, Psychoanalytiker, Organisationsberater und Professor für Führung und Organisation (Univ. Witten/Herdecke). Als seine Arbeitsschwerpunkte gibt er Organisations- und Desorganisationsforschung an. In über 300 Artikeln und 32 Büchern, die in 15 Sprachen übersetzt worden sind, hat er zu vielfältigsten Themen publiziert, zuletzt erschienen sind die Bücher: „Formen. Zur Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen“ (2018), „Anleitung zum Populismus, oder: Ergreifen Sie die Macht“ (2019), (mit J. Kriz) „Der Streit ums Nadelöhr“. Neben alledem ist Fritz B. Simon zudem Geschäftsführer des Carl Auer Verlags in Heidelberg, dem führenden Verlag für systemische Theorie und Praxis in Deutschland.

Web: http://www.fritz-simon.de

Blog Simons Kehrwoche
https://www.carl-auer.de/magazin/kehrwoche

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