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Ansgar Wimmer – Alfred Toepfer Stiftung

Folge 17 / 6. April 2020

Stiftungen, die sich für Kultur engagieren sind vom Corona Virus nicht minder betroffen als Theater oder Museen. Heute richten wir den Blick auf die Toepfer Stiftung und sprechen mit Ansgar Wimmer, dem Vorsitzenden des Vorstands dort. Die Toepfer Stiftung ist seit vielen Jahren engagiert als Innovator im Bereich Kultur – etwa mit dem Museion 21 Programm für Museen oder dem Lehre hoch n Fachprogramm für Musikhochschulen um nur zwei Beispiel zu nennen. Zugleich engagiert sie sich für neue Wege in der Hochschullehre – über all diese Themen sprechen wir auch gleich. Und erfahren unter anderem, inwiefern der Blick „von Ewigkeit zu Ewigkeit“ von Stiftungen dabei hilft, ganz aktuelle Fragen auch im historischen Zusammenhang zu sehen.

Shownotes

Im Gespräch mit Martin Zierold

Ansgar Wimmer, *1967 in Osnabrück, gehört dem Vorstand der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. seit Oktober 2004 an, seit dem 1. Juli 2005 ist er dessen Vorsitzender. Zuvor leitete er von 2000 bis 2004 als Beigeordneter (parteilos) den Geschäftsbereich für Kultur, Bildung, Jugend, Soziales und Sport der Stadt Gütersloh. Frühere Arbeitserfahrungen sammelte Wimmer als Projektleiter der gemeinnützigen Bertelsmann Stiftung, bei den Vereinten Nationen (UNCTAD/ Genf) und der Beratungsgesellschaft McKinsey & Co. Er ist Volljurist und hat als John J. McCloy Scholar einen Master in Public Administration an der John F. Kennedy School of Government (Harvard University/USA) erworben.

Ansgar Wimmer leitet den Arbeitskreis „Kunst und Kultur“ des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und ist Mitglied im dortigen Vorstand sowie der gemeinnützigen Initiative Common Purpose Deutschland GmbH, Stiftungsrat der Hamburger Öffentliche Bücherhallen sowie der Ernst H. Klett Stiftung Merkur, Stuttgart, Vorstand der Lieselotte-Klein-Stiftung, Hamburg/Berlin, und Kuratoriumsmitglied der Stiftung Historische Museen Hamburg.

Ansgar Wimmer ist verheiratet und Vater von vier Kindern.

Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. engagiert sich als gemeinnützige Stiftung entsprechend ihrer Satzung europaweit auf den Gebieten Kultur, Wissenschaft, Bildung und Naturschutz. Ein besonderes Anliegen ist ihr die europäische Verständigung unter Wahrung der kulturellen Vielfalt. Die Stiftung wurde 1931 vom Hamburger Kaufmann und Landwirt Alfred C. Toepfer als „Stiftung F.V.S. zu Hamburg“ gegründet. Dabei ließ Toepfer zeitlebens die Frage unbeantwortet, ob die Abkürzung „F.V.S.“ auf den preußischen Reformer Freiherr vom Stein oder den Dichter und Philosophen Friedrich von Schiller Bezug nimmt. Die nach dem Tod von der Familie gewünschte Aufnahme des Namens des Stifters in die Bezeichnung der Stiftung wird heute nicht als eine undifferenzierte Respektsbezeugung verstanden, sondern als Akt der Transparenz zur Herkunft des Stiftungsvermögens. Die Arbeit der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. hat sich seit ihrer Gründung in Zielsetzung und Profil deutlich gewandelt. Dabei sucht die Stiftung immer wieder die kritische und offene Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Geschichte und den biografischen Stationen ihres Stifters. Heute ist sie auf den Gebieten Europäische Integration, Kunst und Kultur, Wissenschaft, Bildung und Naturschutz präsent. Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. versteht sich als operative Stiftung mit eigenen Projekten und Programmen.

Web: https://www.toepfer-stiftung.de

Weiterführende Links:

Kunst kennt keinen Shutdown https://www.kulturstiftung-hh.de/

What The World Needs Now: https://www.youtube.com/watch?v=QagzdvzzHBQ

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